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"Gebt den Kindern die
Natur, so benutzen sie ihre Phantasie"
Konzept
Pädagogisches Konzept
Das Konzept der Waldpädagogik sowie die "Integration im Wald"
werden in unserer Broschüre "10 Jahre
Waldkindergarten" sehr lebhaft und ausfühlich von Barbara und
Johannes Kramer beschrieben.
Folgende Konzepte und Programme werden zusätzlich angewandt:
Faustlos ist ein
für Schulen und Kindergärten entwickeltes Curriculum zur
Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen und zur
Prävention von aggressivem Verhalten.
Würzburger
Trainingsprogramm
zur
phonologischen
Bewusstheit. Unter
phonologischer
Bewusstheit versteht man den Einblick der Kinder in die Lautstruktur
der gesprochenen Sprache. Sie lässt sich als Bewusstheit
um größere sprachliche Einheiten wie Wörter, Silben und
Reime (= phonologische Bewusstheit im weiteren Sinne) schon im
Kindergartenalter beobachten, und sie zeigt sich im Schulbereich in der
Fähigkeit, vorgesprochene Wörter in ihre
Lautbestandteile zu zerlegen (= phonologische Bewusstheit im engeren
Sinne).
Erzieherinnen/Gruppengröße
Zur Zeit (Stand: Januar 2011) werden unsere 20 Kinder (14 Jungen, 6
Mädchen) von 3 ausgebildeten Pädagoginnen betreut.
Unser Waldkindergarten bietet die Möglichkeit von 2 "Intergrationsplätzen".
Mitwirkung der Eltern
Aktive Mitwirkung ist ein wichtiger Bestandteil des Kindergartens und
macht zudem auch viel Spaß. Für die Kinder ist es immer ein
schönes Erlebnis, wenn sie sehen, wie ihre Eltern für den
Kindergarten arbeiten, insbesondere natürlich beim Holzhacken
für den Winter, wenn alle gemeinsam mit anfassen. Ganz stolz wird
dann verkündet: Das hat meine Mama/mein Papa gemacht. Die kleine
Gruppengröße unseres Kindergartens kommt nicht
nur unseren Kindern zugute, sondern auch den Eltern. Zum Einen sind die
Erzieherinnen immer für Gespräche da und helfen bei allen
aufkommenden Fragen. Zum Anderen lernen sich die Eltern untereinander
besser kennen und können Ideen und Vorschläge zur Gestaltung
des Kindergartens einbringen. Darüber hinaus übernehmen die
Eltern auch andere Aufgaben,
sei es in der Vorstandsarbeit oder beispielsweise als Organisatorin
für die Märkte (Weihnachts- und Apfelmarkt), als Bearbeiter
dieser Homepage, als Verantwortlicher für die Blockhütte oder
als Fotobeauftragte. Nicht nur die Kinder kommen im Kindergarten an,
auch die Eltern finden
sich in einer kleinen Waldgemeinschaft wieder, die sich gerne zu
Arbeitseinsätzen, Sommerfesten und anderen Veranstaltungen trifft.
Eingewöhnung
Im Waldkindergarten gibt es keine festen Regeln zur Eingewöhnung.
Die Kinder, Eltern und Erzieherinnen entscheiden gemeinsam, wie lange
die Eingewöhnung dauert und wann das Kind allein im Kindergarten
bleibt. Für die Eltern ist es oft auch eine besondere Erfahrung,
ihre Kinder in den ersten Tagen im Wald zu begleiten und den
Tagesablauf mitzuerleben.
Im Hinblick
auf unseren Mittagstisch, den wir von
Montag bis Donnerstag anbieten, sollte nicht vergessen werden, dass es
für
unsere Kindergartenanfänger schon eine Umstellung ist, den ganzen
Vormittag
draußen unterwegs zu sein. In der
ersten Zeit sind die meisten „Neukinder“ bis zum Mittagessen bereits so
müde,
dass sie mit einer Teilnahme am Mittagstisch oft überfordert sind.
Wir
empfehlen daher, unseren neuen Kindern die Zeit zu geben, die sie
brauchen, um
ihren Rhythmus zu finden, und sie dann nach Absprache mit den
Erzieherinnen zum
Mittagstisch anzumelden.
Schulfähigkeit
Die Frage, ob Waldkinder richtig auf die Schule vorbereitet sind, wird
immer wieder diskutiert. Folgende Veröffentlichungen belegen, dass
diese Frage mit einem klaren Ja beantwortet werden kann:
Gorges,
R.:
Waldkindergartenkinder
im
ersten
Schuljahr
-
Eine
empirische
Untersuchung
(1999)
Häfner, P.: Natur- und Waldkindergärten in
Deutschland -
eine Alternative zum Regelkindergarten in der vorschulischen Erziehung
(2002)
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